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Gemüse- und andere Saftladen

Aug 02
Unsere Lieblingsrezepte

• Möhren, Äpfel, Stangensellerie, Zitrone
• Möhren, Birne, Stangensellerie, Ingwer
• Möhren, Äpfel, Fenchel
• Möhren, Ananas, Zitrone
• Möhren, Weißkohl, Koriander, Ingwer
• Möhren, Birne, Paprika, Koriander
• Möhren, Mangold, Birne, Ingwer oder Koriander
• Möhren, Rucola, Äpfel
• Möhren, Rote Beete, Birne, Äpfel, Zitrone

Bei unserer Zubereitung kommen natürlich auch Gewürze (Kardamom, Kurkuma, Zimt) dazu, ebenso wie Basilikum, Brennnessel und Minze, aber bitte bei der Dosierung nicht übertreiben, denn schließlich soll der erste frisch gepresste Saft auch ein Erlebnis werden und Ihr Entsafter nicht gleich wieder ein Dasein als „Schrankware“ fristen – das wäre echt schade!

Grundsätzlich können jegliche Obst- und Gemüsesorten entsaftet und mit Gewürzen, sowie alle essbaren Kräuter aus „Mutter Natur“ kombiniert werden.

Es ist schließlich immer der eigene Geschmack ausschlaggebend, welche Kombination Sie wählen. Probieren Sie selbst und teilen Sie Ihre Ergebnisse mit, gern veröffentlichen wir auch Ihr Lieblingsrezept.

Sollten Sie aus Zeitgründen mal Säfte auf Vorrat herstellen – auch bei meinem Prinz Tim Moritz und mir passiert das gelegentlich – dann empfehlen wir Ihnen MIRONGLAS – Flaschen. In diesen bleiben Vitamine und Vitalstoffe weitgehend enthalten.

Aug 02
Chia – kleiner Samen, ganz groß

Kennen Sie Chia? Die kleinen Samen aus Mexiko, Zentral- und Südamerika ist das „Superfood“, welches derzeit den Gesundheitsmarkt erobert. Er hat auch in unserer Küche Einzug gehalten. Wenn Ihr nun denkt, es ist eine Neuzüchtung für Gesundheitsbewusste, so muss ich Euch enttäuschen. Die Chia-Pflanze war den Maya´s bereits bekannt und stammt aus der Familie der Lippenblütler. In jener alten Kultur galten die Samen, welche sehr proteinreich sind, als Grundnahrungsmittel. Übersetzt bedeutet, die aus der Sprache der Maya stammende Bezeichnung Chia (ausgesprochen „Tchia“) deshalb „Kraft“ und „Stärke“. Glaubt man der mexikanischen Volksmedizin, soll ein einziger Teelöffel Chia-Samen genügen, um einen Menschen für 24 Stunden mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen.

Dieser kleine Samen ist reich an Antioxidantien, Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Sie haben weiterhin das höchste Omega-3-Vorkommen überhaupt und zwar top dieser Samen den Lachs um das Zehnfache. Bei den Antioxidantien schlägt er die Orangen um das Neunfache, beim Eisen den Spinat um das Vierfache, beim Magnesium liegt er mit fünfzehn Längen vor dem Brokkoli.

Chia-Samen sind eine gesunde energiespendende Bereicherung, die unseren frisch gepressten Saft aufpeppen. Auch Sie sollten es probieren!

Jun 28
Frisch gepresste Säfte und der gesundheitliche Wert

Da wir schon seit langem wissen wollten, wie ein frischgepresster Saft wirklich schmeckt, war der erste selbst hergestellte Saft ein Apfelsaft. Mein Prinz Tim Moritz und ich waren gelinde gesagt, überrascht! Mit der Saftpresse kein großes Problem und das Ergebnis 100% Natur - keine Konservierungsmittel und vor allen Dingen ohne industriell hergestellten Zucker – einfach nur lecker.

Die nötige Literatur mit Rezepten und dem jeweiligen gesundheitlichen Nutzen war schnell besorgt. Damit war der Punkt erreicht und die „Saftproduktion" gehörte ab sofort irgendwie dazu – wie das tägliche Zähneputzen. 

Der Saft bewirkt ein anhaltendes Sättigungsgefühl und glaubt mir, mit 500ml kommt ihr gut über den gesamten Vormittag ohne Hungergefühl. Dieses ist auf den hohen Nährstoffgehalt zurück zu führen, der schnell vom Körper resorbiert wird. Bei Aufnahme fester Nahrung muss der Körper diese erst aufspalten, wozu er Energie benötigt, die er aus der zugeführten Nahrung bezieht (Müdigkeitsgefühl nach dem Essen) und verwertbar machen, dass diese, die Darmwand passieren und ins Blut aufgenommen werden kann. Bei den Säften entfällt dieser Umweg, sie werden innerhalb  15 Minuten vom Körper aufgenommen und von Müdigkeit keine Spur.

Ein weiterer positiver Effekt, den mein Prinz und ich festgestellt haben und das ist kein Vorsatz gewesen, ist der schwindende Appetit auf Süßes. Infolgedessen Gewichtsabnahme ohne Diät! Alle, die sich schon mal mit Diäten zur Gewichtsreduzierung beschäftigt und diese auch schon durchlebt haben, kennen den Jo-Jo-Effekt. Also schade um die „Kohle", wie ihr seht, es geht auch anders. 

Schuppenbildung und fettige Haare – für den einen oder anderen vielleicht auch ein Problem. Schuppenbildung ist keine Krankheit der Kopfhaut, sondern ein Symptom für einen belasteten oder kranken Verdauungsapparat, auch dieses haben wir über die Ernährung in den Griff bekommen. Der Verdauungsapparat als „Wurzel des Menschen"- ist die Wurzel krank, ist es der gesamte Baum – respektive Mensch. Deshalb glaubt es mir, es gibt keine „Antischuppen-Shampoos", solch ein Blödsinn suggeriert nur die Werbung. Von außen kann man dieses Problem nicht beikommen. Ebenso hirnrissig „gesunde Vitamine naschen"- Bonbons mit Kalziumzusatz für gesunde Zähne und Knochen – au weia! Dabei ist ja gerade der Zucker ein idealer Kalziumräuber, besser noch als Rhabarber. 

Und jetzt macht euch mal auf die Suche, was es an Alternativen gibt, die solche Wirkungen ohne Nebenwirkungen zeigen, verbunden mit ungeahnten Geschmackserlebnissen, zu Hause herstellbar, frischer geht`s nicht – welche Nahrungsergänzungsmittel vermag all dies?

Jun 21
Entgiften mit frisch gepresstem Saft

Wussten Sie: 

  • dass frisch gepresste Säfte umfassend auf den gesamten Organismus wirken? Diese Säfte nähren und versorgen nur und versetzen den Körper somit automatisch in den Entgiftungsmodus – und zwar umso intensiver, je mehr Säfte Sie über den Tag verteilt trinken und je weniger feste Nahrung Sie zu sich nehmen. Nun glauben Sie nicht, dass mein Prinz Tim Moritz und ich nur vom Saft leben, weit gefehlt – wir integrieren unsere frisch gepressten Säfte in den „normalen" Speiseplan und ersetzen damit die übliche Zwischenmahlzeit.
  • dass Ihre Körperzellen die Energie, die Enzyme, die sekundären Pflanzenstoffe und die Antioxidantien, der frisch gepressten Säfte nutzen, um eingelagerte Gift- und Stoffwechselrückstände auszuscheiden. Je besser dies gelingt, umso nachhaltiger kann sich auch überflüssiges Körpergewicht abbauen. Fett wird nicht selten im Körper behalten, um Gifte und Schlanken zu binden, damit auf diese Weise das gesunde Körpergewebe geschützt wird. Werden Gifte und Schlacken ausgeleitet, kann auch das Fett schmelzen, weil es jetzt keinen Grund mehr hat, bei Ihnen zu bleiben.
Jun 11
Welche Saftpresse ist die Beste?

Allgemein bekannt ist die Saftherstellung mittels Zentrifuge, das sind zylinderförmige Geräte, die herstellerbedingt mit verschieden hohen Umdrehungszahlen arbeiten. Diese sind preisgünstig und leicht zu handhaben. Das Kernstück dieser Geräte bilden meist ein schnell rotierendes Messerwerk, der das eingebrachte Obst und Gemüse regelrecht zerhexelt und der als Zentrifuge arbeitende, ebenfalls schnell rotierende feinlöchrige Korb, durch den der Saft von den festen Stoffen getrennt wird. Der Saft gelangt also durch das Sieb in den Auffangbehälter. Die verbleibenden festen Stoffe (Trester) werden im Auffangkorb gesammelt und sollen sich gut für Kompostzwecke eignen.

Des Weiteren gibt es, die weniger bekannten, jedoch auch teureren Saftpressen, auch Entsafter genannt, die grundlegend anders funktionieren. Im Wesentlichen bestehen diese aus einer Schneide- und Preßschnecke. Die Schneideschnecke zerkleinert das Obst/Gemüse und die Preßschnecke, wie das Wort schon sagt, hat die Aufgabe den Saft herauszupressen.  Dieses Ding soll daneben auch Eis herstellen können.

Über dieses Gerät kann ich nicht viel mehr sagen, da ich es noch  nicht in Gebrauch hatte. Unsere Saftpresse funktioniert trotz Dauerbelastung anstandslos und leistet uns Tag für Tag gute Dienste.

Natürlich sind die Teile unserer Saftpresse auch spülmaschinenfest, denn Sauberkeit  ist das oberste Gebot. Da der feuchte Trester prima verkeimt, sollte keiner, aufgrund mangelnder Lust an das spätere Saubermachen denken, denn die kleinen, putzigen Fruchtfliegen sind schneller da, als es einem lieb ist – leider hatten wir dieses Phänomen auch schon in unserer Küche und es ist nicht wirklich weiterzuempfehlen.  Auch sollte der Trester, wenn er nicht auf dem Komposthaufen landet, nicht zu lange im Mülleimer verweilen, denn auch das ergibt einen erstklassigen Nährboden für ungebetene Gäste.

Also bei meinem Prinz Tim Moritz und mir heißt es immer zwei bzw. vier Portionen (eine Portion ca. 250ml) zubereiten, d.h. eine Portion trinken, Saftpresse säubern und als Belohnung gibt es die zweite Portion. Nach der Fruchtfliegenattacke hat sich dieses Ritual gut bewährt. 

Jun 02
Unsere besonderen Zutaten

Ingwer

Etwas frischer Ingwer hat entgiftende Wirkung. Ingwer wirkt harmonisierend auf die Verdauung, stärkt das Immunsystem und wirkt antibakteriell.

Kurkuma

Er hat nicht nur eine wunderschöne Farbe, sondern hilft Immunsystem und Verdauung auf die Sprünge. Das enthaltene Kurkumin stärkt Arterien und Gehirn, bekämpft Arthritis und senkt das Risiko eines Herzanfalls. Gerade die frische Wurzel schmeckt schön fruchtig. 

Zimt

Reich an Antioxidantien wirkt Zimt entzündungshemmend und vermindert das Risiko einer Infektion. Er enthält darüber hinaus noch viel Kalzium und Eisen. Wichtig: Biologisch angebauten Zimt kaufen, da dieser frei von möglichen Zusätzen ist. Ceylon Zimt enthält übrigens weniger  Cumarin (Aromastoff, der den Geschmack der Echten Vanille vortäuscht) und ist deshalb für Zimt-Fans empfehlenswert. Wenn ich von Zimt spreche, meine ich nicht den "normalen" Zimt aus den Supermarktregalen, denn das ist wieder eine typische Täuschung der Verbraucher, hierbei handelt es sich schlicht um Sägespäne angereichert mit synthetischem Zimtöl.

Kardamom

Dieses Gewürz verleiht jedem Saft einen orientalischen Touch und sorgt für geschmackliche Abwechslung. Kardamom ist in vielen indischen Chais enthalten und unterstützt die Verdauung. Er enthält Kalzium, Magnesium und Eisen. Im morgendlichen Saft sorgt er für einen guten Start in den Tag.

Rucola

Ein bisschen Rucola (auch Rauke genannt) im Saft und schon bekommt er einen interessanten scharfen Geschmack. Kombiniert man ihn noch mit etwas Ingwer, wirkt der Saft erfrischend und belebend und gibt die nötige Energie für den Tag. Rucola wirkt entwässernd, fördert die Verdauung und ist reich an Folsäure. Einfach ein bisschen Obst, eine Handvoll Rucola, etwas Ingwer in die Saftpresse und einem energiegeladenen Tag steht nichts mehr im Weg.

Basilikum

Wer bis jetzt noch kein Basilikum probiert hat, sollte das schnellstens nachholen. Es ist reich an Vitamin A und B und sorgt für Abwechslung in unserem Frühstücksdrink. Basilikum wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Es kann Schwellungen und Entzündungen bei Arthritis lindern. Ist aber auch für alle anderen Menschen gesund.

Brennnessel

Ein bisschen Brennnessel im Saft und wegen Eisenmagel müsst Ihr euch keine Sorgen mehr machen. Wer den Geschmack nicht so gerne mag, kann etwas weniger hinzufügen und mit ein paar Gewürzen wie z.B. Zimt ausgleichen. Für alle anderen gilt: Je mehr, desto besser! Brennessel enthält neben Eisen unter anderem Kalzium, Vitamin C, Kalium und hochwertiges Eiweiß – ganze 7g/100g!

Natürlich könnt Ihr auch noch viele andere Kräuter und Gewürze in euren Saft mixen. Am besten Ihr probiert einfach aus, was schmeckt.

Mai 30
Zutaten aus „Mutter Natur“ - Das steckt drin

Warum sich mein Prinz Tim Moritz über den Giersch, der auch Dreiblatt genannt wird, in unserem Garten nicht unbedingt freut, wissen wohl die meisten Gartenbesitzer nur allzu gut.

Wo der Giersch einmal wächst, da lässt er sich so einfach nicht mehr vertreiben. Giersch breitet sich unglaublich schnell aus und erstickt dabei gnadenlos so manch' anderes zartes Pflänzlein. Dies ist wohl der Hauptgrund, warum Gärtner den Giersch schon seit vielen hunderten von Jahren als lästiges und quasi unausrottbares Unkraut bekämpfen. Ein Kampf aus dem sehr häufig der Giersch als grüner Sieger hervorgetreten ist ... möglich dass der Giersch Pate gestanden hat für den Ausspruch "Unkraut vergeht nicht!" ... ?!

Ich dagegen bin sehr froh darüber, denn diesen Vitamin C Lieferant gibt es praktisch zum Nulltarif.  Dieses „Unkraut" enthält mit 201 mg pro 100 g 4x so viel wie Zitronen (51 mg) und doppelt so viel wie Grünkohl (120 mg). Daneben bringt er viel Provitamin A (doppelt so viel wie rote Paprika) und Eiweiß (6,7g/100g) mit. Er enthält hohe Werte an Mineralstoffen wie Eisen, Mangan, Kalium, Magnesium, Calcium, Zink und Kieselsäure. Und schlägt damit einen Großteil unserer Kulturpflanzen um Längen!

Außerdem wirkt es entwässernd sowie verdauungsanregend und hilft bei der Entgiftung. In der Volksheilkunde wird er gegen Gicht und Rheuma eingesetzt. Bereits Hildegard von Bingen hielt große Stücke auf unseren grünen Eroberer, der auch in den Klostergärten kultiviert wurde.

Egal ob rot, gelb oder grün. Wir lieben unsere frisch gepressten Säfte und bekommen gar nicht genug von den kleinen Vitaminbomben zum Schlürfen. Mit diesen Extras werden sie gleich noch besser und vor allem abwechslungsreicher!

Mai 28
Warum frisch gepresst - fünf gute Gründe

Frisch gepresster Saft schmeckt am besten. Auch nicht der beste Bio-Saft aus dem Naturkost- oder Reformhandel kann da mithalten. Frisch gepresster Saft gewinnt jede Blind-Probe – ausnahmslos.

Probieren Sie es aus!

Frisch gepresster Saft enthält viel mehr Vitalstoffe als Fertigsaft, bedingt schon durch den Verarbeitungs- und Lagerprozess.

Meiden Sie Säfte aus Konzentrat. Die meistens Säfte im Supermarkt werden aber aus Saftkonzentrat hergestelllt. Das heißt: Der ursprüngliche Saft wird – meist noch im Ernteland - in ein Konzentrat verwandelt (auf ein Sechstel seines ursprünglichen Gewichts eingedickt), konserviert (Verlängerung der Haltbarkeit) und mit Aromen und Säuerungsmitteln versetzt.

Im Zielland wird dieses Konzentrat dann wieder mit Wasser verdünnt, mit Zucker oder Süßstoff gesüsst und abgefüllt. Das diese Methode (sprich Qualität) nicht mit frisch gepresstem Saft zu vergleichen ist, muss ich nicht weiter kommentieren.

Erhitzte Säfte – nein Danke. Für sogenannte Direktsäfte werden Früchte und Gemüse nach der Ernte gepresst und unverdünnt abgefüllt. Auf den ersten Blick also eine deutlich bessere Qualität als Säfte aus Konzentrat. Soweit so gut. Aus Haltbarkeitsgründen werden aber alle käuflichen Säfte pasteurisiert, also auf 70 Grad erhitzt, da sonst die Säfte früher oder später zu gären beginnen würden. Vitalstoffe sind jedoch hitzeempflindlich und werden durch die Pasteurisierung drastisch  reduziert, Enzyme werden vollständig deaktiviert. Es ist als kein Wunder, dass für wissenschaftliche Studien keine gekaufte Säfte verwendet werden.

Frisch gepresste Säfte sind preiswert – relativ. Wenn ihr euch einen angeblichen relativ hochwertigen Saft kauft, der aber keinen gesundheitlichen Nutzen bringt, ist er doch deutlich kostspieliger als frisch gepresster. An der Safteigenproduktion geht also kein Weg vorbei.  Und es gibt noch einen ganz großen Vorteil, ihr könnt beispielsweise Zutaten verwenden, die kein kommerzieller Safthersteller je verwenden würde.

Mai 19
Sind Vitamine Drogen?

Damit wichtige Körperfunktionen problemlos funktionieren benötigt der Mensch tagtäglich eine gewisse Menge an Vitaminen. Diese können nur durch die Nahrung, aber auch durch Nahrungs ergänzungsmittel aufgenommen werden. Die benötigte Menge an Vitaminen ist zwar gering, ist aber absolut unentbehrlich für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Bei einer ausgewogenen gesunden und vollwertigen Ernährung können die Mengen an Vitaminen ausreichend sein. Da sich die meisten Menschen aber nicht vollwertig ernähren und unter ungesunden Lebenseinflüssen (z.B. Stress) leiden - dazu zählen wir leider auch, haben wir  Vitamine aus Kapseln und Säfte (industriell hergestellt) gekauft und geschluckt, um den Vitaminmangel auf diese Weise auszugleichen.

Aber wahrscheinlich wurde damit nur unser schlechtes Gewissen beruhigt.

Vitamine wahllos und in großen Mengen zu schlucken ist eine sinnlose und oft auch teure Sache.

Auch ich musste feststellen, dass unser monatliches Budget dadurch sehr strapaziert wurde, also suchte ich nach Alternativen. Nach sehr anstrengenden und immer wiederkehrenden Diskussionen mit meinem Prinz Tim Moritz - der leider wie viele andere Menschen auch, für sein Gewicht viel zu klein ist und außerdem noch an der Zivilisationskrankheit Diabetes leidet - hat auch er eingesehen, dass Obst und vor allem rohes Gemüse im Speiseplan integriert werden muss.

Hauptlieferant der wertvollen Vitamine sollte nach wie vor unsere Nahrung sein. Nun soll das nicht heißen, dass unsere Ernährung nur noch aus Obst und Gemüse besteht, dazu liebt Prinz Tim Moritz viel zu sehr alles Essbare, allen voran Fleisch, Wurst sowie Käse und natürlich Schokolade.

Nachdem er dann das Knabbern des rohen Gemüses strikt ablehnt hat, habe ich kurz entschlossen daraus frisch gepressten Saft hergestellt; die Anregung dazu habe ich aus diesem Buch bekommen.

Das Beste ist, dass ihm dieser Saft sogar schmeckt und er bereits erste eigene Kreationen zusammengestellt hat. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass sich seine Diabeteswerte dem Normalbereich nähern.

Für uns steht fest, frisch gepresste Obst- und vor allem Gemüsesäfte gehören in unseren täglich Speiseplan und glaubt es mir, es macht süchtig. Angemerkt sei noch, dass der Körper dadurch auch entgiftet wird.